„Wer seine Heimat liebt, muss sie verstehen lernen,
wer sie verstehen will, muss überall in ihre Geschichteeinzudringen versuchen.

Jakob Grimm

Eine Gemeinde feiert Jubiläum!

Geburtstage sind dazu da, gefeiert zu werden. Wir zelebrieren, ein Jahr geschenkt bekommen zu haben. Ähnlich verhält es sich mit Jubiläen, mit der fernen und nicht so fernen Rückschau:
Der Blick zurück offenbart, woher wir kommen. Warum wir sind, wie wir sind. Welche Grundpfeiler unsere Gegenwart bilden, die ökonomischen wie die historischen. Blicken wir also auf die jüngere Geschichte Schwarzenbergs zurück, auf die Erfolgsgeschichte einer Bregenzerwälder Gemeinde, deren Name vor 750 Jahren zum ersten Mal erwähnt wurde. Blicken wir zurück und schauen wir in die Zukunft.

Schwarzenberg steht für Architektur, Lebensqualität, Kulinarik, Gastlichkeit, für einen historischen Ortskern, der  jedes Jahr mehr Besucher anzieht. 1781 machte die Malerin Angelika Kauffmann (1741–1807) auf ihrer Reise nach Venedig in Schwarzenberg Station – und verbrachte einige Monate im Bregenzerwald: Das Angelika Kauffmann Museum und die Apostelfresken der Malerin in der Pfarrkirche Schwarzenberg zeugen bis heute davon. Daneben hat sich Schwarzenberg besonders in der Musikwelt einen Ruf weit über die Grenzen Österreichs erobert. Seit 1976 zieht die Schubertiade alljährlich berühmte Musikerinnen und Musiker an. Das Festival :alpenarte rundet den musikalischen Reigen seit 2016 ab. Der Musikverein Schwarzenberg sorgt außerhalb der Festivalsaison für klingende Höhepunkte.

Das Schwarzenberger Jubiläumsjahr will der Gemeinde neue Möglichkeiten eröffnen: Die Rückbesinnung auf die Geschichte weist Wege in die Zukunft. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass die geplanten Veranstaltungen Spuren hinterlassen sollen – sowohl in der Erinnerung der Teilnehmer und Gäste, aber auch in Form gesteigerter Nachhaltigkeit für die Gemeinde selbst:
In den Planungsgruppen für das 750-Jahr-Jubiläum wurde deshalb insbesondere auf die sozialen und ökonomischen Wertschöpfungsprozesse geachtet, die gleichermaßen Kunst, Kultur, Brauchtum, Lebensqualität, Gastlichkeit und Tourismus umfassen.  Dies alles ist aufgebaut auf einem leistungsstarken Handwerk und einer intakten Landwirtschaft.

Die einzelnen Projektgruppen widmeten sich über eineinhalb Jahre lang in zahllosen Sitzungen, Exkursionen und Besprechungen mit Energie und Leidenschaft der Erstellung des umfangreichen Programms.
Viele Schwarzenbergerinnen und Schwarzenberger brachten sich mit Verve und Elan ein, um ihre Gemeinde
hochleben zu lassen.

— Es soll ein Fest für die ganze Bevölkerung werden.

Markus Flatz – Bürgermeister

Das Projektteam: Conny Berchtold, Adolf Bereuter, Christian Feuerstein, Peter Fetz,
Markus Flatz (Vorsitz), Christine Kleber, Klaus Lang, Thomas Mennel, Jürgen Metzler,
Wolfgang Metzler, Tanja Muller, Judith Reichart, Marco Rusch, Marina Stiehle, Fleur Weiland

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